ADHS und Trauma in Wien | Psychotherapie Simone Engler

Psychotherapie bei ADHS, Traumafolgen, Überforderung und chronischem Stress in 1220 Wien

Simone Engler | Verhaltenstherapie Wien

Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision
mail(at)psychotherapie-engler.at
+43 670 4060619

 

 Ich begleite Jugendliche und Erwachsene achtsam, traumasensibel und ohne vorschnelle Bewertungen.


ADHS bei Etwachsenen und Trauma

In meiner Arbeit begegne ich immer wieder Menschen, die viele Jahre dachten, mit ihnen stimme etwas nicht. Oft zeigt sich erst später, dass sich ADHS, Stressbelastung und belastende Erfahrungen gegenseitig beeinflussen. ADHS und Trauma können ähnliche Symptome verursachen und sich gegenseitig beeinflussen. Traumasensible Verhaltenstherapie in Wien bei Überforderung, Stress und emotionaler Belastung kann da Klarheit schaffen. Manche Menschen kommen mit einer ADHS-Diagnose in die Therapie und stellen fest, dass auch belastende oder traumatische Erfahrungen eine Rolle spielen. Andere suchen zunächst wegen Stress, Erschöpfung, Beziehungsproblemen oder chronischer Überforderung Unterstützung. Und entdecken erst später, dass ADHS ein wichtiger Teil ihrer Geschichte sein könnte. ADHS und Trauma können sich in vielen Bereichen ähneln.

 

Ist es ADHS oder Trauma?

Diese Frage stellen sich viele Menschen. Die Antwort ist häufig nicht eindeutig. ADHS ist eine neurobiologische Besonderheit, die meist bereits seit der Kindheit besteht. Traumatische oder chronisch belastende Erfahrungen können das Nervensystem ebenfalls dauerhaft beeinflussen. Manchmal entstehen ähnliche Symptome:

  • Konzentrationsprobleme
  • Vergesslichkeit
  • emotionale Überforderung
  • Reizempfindlichkeit
  • Schlafstörungen
  • innere Unruhe
  • Schwierigkeiten mit Selbstorganisation
  • Erschöpfung

Deshalb erleben viele erwachsene Menschen jahrelang Unsicherheit darüber, was eigentlich hinter ihren Beschwerden steckt. In der Psychotherapie geht es nicht darum, vorschnell zu entscheiden, ob etwas „nur ADHS“ oder „nur Trauma“ ist. Gemeinsam schauen wir darauf, welche Erfahrungen Sie geprägt haben, wie Ihr Nervensystem reagiert und welche Unterstützung Sie aktuell benötigen. ADHS und Traumafolgen können sich gegenseitig beeinflussen und gleichzeitig bestehen.

Warum fühle ich mich ständig überfordert?

Viele Menschen mit ADHS berichten, dass sie sich schon lange anstrengen, um Anforderungen des Alltags zu bewältigen.

Organisation, Zeitmanagement, Reizverarbeitung oder emotionale Regulation, kosten oft deutlich mehr Energie, als von außen sichtbar wird.

Wenn zusätzlich belastende Erfahrungen, chronischer Stress oder traumatische Erlebnisse hinzukommen, gerät das Nervensystem häufig noch stärker unter Druck.

Die Folge kann sein:

  • dauerhafte Anspannung
  • schnelle Erschöpfung
  • Rückzug
  • Selbstzweifel
  • das Gefühl, nie genug zu leisten
  • Schwierigkeiten, zur Ruhe zu kommen

Viele Betroffene beschreiben, dass sie sich gleichzeitig erschöpft und angespannt fühlen.

Warum helfen manche Ratschläge nicht?

  • „Mach dir einfach einen Plan.“
  • „Sei konsequenter.“
  • „Leg das Handy weg.“
  • „Du musst dich nur besser organisieren.“

Viele Menschen mit ADHS kennen solche Empfehlungen. Wenn zusätzlich Traumafolgen oder chronische Stressbelastungen bestehen, können solche Ratschläge frustrierend sein.

Denn häufig fehlt nicht die Motivation. Vielmehr arbeitet das Nervensystem bereits an seiner Belastungsgrenze. Deshalb ist es oft hilfreicher, zunächst Sicherheit, Stabilität und Selbstverständnis aufzubauen, bevor neue Strategien dauerhaft umgesetzt werden können.

ADHS bei Erwachsenen, Trauma und Beziehungen

Sowohl ADHS als auch traumatische Erfahrungen können Beziehungen beeinflussen. Vielleicht kennen Sie:

  • starke Angst vor Ablehnung
  • Missverständnisse in Partnerschaften
  • intensive emotionale Reaktionen
  • Schwierigkeiten mit Grenzen
  • das Gefühl, „zu viel“ oder „nicht genug“ zu sein
  • Konflikte zwischen Nähe und Rückzug

Oft entwickeln Menschen im Laufe ihres Lebens Strategien, um mit Unsicherheit, Kritik oder Überforderung umzugehen. Manche dieser Strategien waren früher wichtig und hilfreich, können heute jedoch Belastungen verursachen. In der Therapie betrachten wir diese Muster mit Verständnis statt mit Bewertung.

ADHS bei Frauen & weiblich gelesenen Personen wird oft spät erkannt
Viele Frauen erhalten ihre ADHS-Diagnose erst im Erwachsenenalter

Häufig haben viele Erwachsene mit ADHS über Jahre versucht und erlebt, Schwierigkeiten durch besondere Anpassungsleistungen auszugleichen. Nach außen wirken sie organisiert, leistungsfähig oder fürsorglich, während sie innerlich unter Anspannung, Erschöpfung oder Selbstzweifeln leiden. Nicht selten wurden Beschwerden lange als Stress, Angst oder persönliche Schwäche interpretiert. Eine späte Diagnose kann Erleichterung bringen, gleichzeitig aber auch viele Fragen aufwerfen.

 

Mein therapeutischer Ansatz

In meiner Arbeit verbinde ich verhaltenstherapeutische Methoden mit einer traumasensiblen und nervensystemorientierten Perspektive. Mir ist wichtig, gemeinsam mit Ihnen zu verstehen:

  • Was belastet Sie aktuell?
  • Welche Rolle spielen Stress und Nervensystem?
  • Welche Erfahrungen wirken möglicherweise bis heute nach?
  • Welche Stärken und Ressourcen bringen Sie bereits mit?

Therapie bedeutet für mich nicht, Menschen zu „reparieren“. Vielmehr geht es darum, Zusammenhänge besser zu verstehen, Belastungen zu reduzieren und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Dabei arbeiten wir in Ihrem Tempo und orientieren uns an Ihren individuellen Bedürfnissen.

Mögliche Themen in der Therapie

  • ADHS im Erwachsenenalter
  • emotionale Überforderung
  • Stress und Erschöpfung
  • Traumafolgen
  • chronischer Stress
  • Selbstwert und Selbstkritik
  • Reizüberflutung
  • Beziehungs- und Konfliktthemen
  • psychosomatische Beschwerden
  • chronische Schmerzen und Nervensystemregulation

Wichtig ist mir - Ein Erstgespräch zum Ankommen

Wenn Sie sich fragen, ob Ihre Belastungen mit ADHS, Stress oder traumatischen Erfahrungen zusammenhängen könnten, können wir dies in einem unverbindlichen Erstgespräch gemeinsam besprechen. Sie müssen nicht bereits wissen, was die Ursache ist. Oft ist genau das Teil des gemeinsamen Weges. Sie sollen sich sicher und wohl fühlen können. Ich arbeite respektvoll und vertraulich, mit Ruhe & gerne auch mit einer prise Humor. Ziel ist, dass Sie sich verstanden fühlen und in Ihrem eigenen Tempo an den Themen arbeiten können, die für Sie wichtig sind.

Vereinbaren Sie einen Termin zum Erstgespräch - ich freue mich auf Sie!