Traumatherapie in 1220 Wien
traumasensibel, achtsam und in Ihrem Tempo
Simone Engler | Verhaltenstherapie Wien
Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision
mail(at)psychotherapie-engler.at
+43 670 4060619
Nervensystemorientierte, traumasensible Psychotherapie
Wenn etwas nicht aufhört, nachzuwirken
Manche Erfahrungen lassen sich nicht einfach abschließen. Auch wenn sie vorbei sind, reagiert Körper und Psyche weiter darauf.
Vielleicht kennen Sie das:
- starke emotionale Reaktionen, die Sie selbst nicht ganz verstehen
- das Gefühl, innerlich angespannt, überfordert oder `wie abgeschnitten´, im Nebel o.ä. zu sein
- wiederkehrende Muster in Beziehungen oder im Alltag
- Schlafprobleme, Schreckhaftigkeit oder innere Unruhe
- körperliche Beschwerden ohne klare medizinische Ursache
- negatives Selbstbild
- das Gefühl, ´nicht richtig zu funktionieren´ oder sich selbst nicht zu verstehen
Viele Menschen beginnen genau hier zu fragen: Warum reagiere ich so `obwohl ich weiß, dass es eigentlich vorbei
ist?`
Mögliche Belastungen
Traumatische oder überwältigende Erfahrungen können sehr unterschiedlich aussehen, zum Beispiel:
- Gewalt, Vernachlässigung oder Unsicherheit in der Kindheit
- belastende Ereignisse, Verluste oder Krisen
- anhaltender Stress, Überforderung oder emotionale Unsicherheit
- wiederholte Grenzverletzungen oder instabile Beziehungen
Was bleibt, ist oft ein Nervensystem, das in Alarmbereitschaft bleibt, auch ohne aktuelle Gefahr.
Was Traumafolgen bedeuten können
Traumafolgen sind nicht immer sofort als solche erkennbar. Häufig zeigen sie sich indirekt über Körper, Emotionen oder Beziehungen.
Typische Reaktionsweisen können sein:
- innere Unruhe, Anspannung oder Erschöpfung
- Übererregung oder emotionaler Rückzug
- erhöhte Schreckhaftigkeit oder Schlafprobleme
- ständiges Gefühl von Unsicherheit oder Gefahr
- psychosomatische Beschwerden
- Schwierigkeiten in Beziehungen oder Nähe/Distanz-Regulation
Diese Reaktionen sind oft verständliche Schutzmechanismen des Nervensystems, es sind keine persönlichen Fehler!
Mögliche Traumafolgestörungen
Im therapeutischen Rahmen können unterschiedliche Belastungsbilder eine Rolle spielen:
Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
- Wiedererleben (z. B. Flashbacks, Albträume)
- Vermeidung
- anhaltende innere Alarmbereitschaft
Komplexe PTBS (kPTBS)
- Schwierigkeiten in Emotionsregulation und Beziehungen
- negatives Selbstbild
- oft nach langanhaltender oder wiederholter Belastung
Anpassungsstörungen
- Belastungsreaktionen nach Lebensveränderungen (z. B. Trennung, Verlust)
Akute Belastungsreaktion
- kurzfristige starke Reaktion direkt nach einem Ereignis
Anhaltende Trauerreaktion
- länger andauernde, intensive Trauer, die den Alltag beeinträchtigt
Dissoziative Symptome / Störungen
- Depersonalisation oder Derealisation
- Erinnerungslücken oder „Abschalten“
- innere Abspaltung als Schutzreaktion
Ein sicherer therapeutischer Rahmen
Ich begleite Sie im Einzelsetting in einem geschützten, verlässlichen Rahmen.
Dabei gilt:
- Sie bestimmen das Tempo
- Sie müssen nichts erzählen, wozu Sie noch nicht bereit sind
- Stabilisierung steht am Anfang im Vordergrund
- Sicherheit und Orientierung haben Priorität
Ziel ist nicht, Sie „zu verändern“, sondern wieder mehr Verbindung zu sich selbst zu ermöglichen.
Mein therapeutischer Ansatz
Ich arbeite integrativ, traumasensibel und verhaltenstherapeutisch fundiert. Im Mittelpunkt stehen Stabilität, Nervensystemregulation und ein behutsamer Umgang mit
belastenden Erfahrungen.
Methoden
- Verhaltenstherapie bei Traumafolgen u.a. mit Expositionsverfahren
- Stabilisierung und Ressourcenarbeit
- Arbeit mit Nervensystem und Körperwahrnehmung
- Psychoedukation zu Trauma, Stress und Schutzreaktionen
- Achtsamkeits- und Emotionsregulationsverfahren
- körperorientierte Interventionen
- Strukturierung und alltagsnahe Strategien
- EMDR (in Vorbereitung / ab Winter 2026)
Haltung
Mir ist ein respektvoller, diskriminierungssensibler und achtsamer Rahmen wichtig.
Ich arbeite:
-
traumasensibel – ohne Druck, in Ihrem Tempo
-
achtsamkeitsbasiert – im Hier und Jetzt orientierend
-
queer-sensibel – wertschätzend und diskriminierungskritisch
Auch Erfahrungen von Ausgrenzung oder Diskriminierung werden ernst genommen; als reale Belastungen, nicht als persönliche Schwäche.
Worum es in der Therapie gehen kann
- innere Sicherheit aufbauen
- belastende Muster besser verstehen
- Nervensystem beruhigen und stabilisieren
- wieder mehr Handlungsspielraum gewinnen
- Verbindung zu sich selbst stärken
Nicht um zu funktionieren, sondern um sich wieder mehr bei sich selbst zu verankern und das Leben genussvoller leben zu können.
Wann Unterstützung sinnvoll sein kann
Eine traumatherapeutische Begleitung kann hilfreich sein, wenn Sie:
- sich häufig angespannt, erschöpft oder überfordert fühlen
- Ängste, Stress oder emotionale Überflutung erleben
- körperliche Beschwerden ohne klare Ursache haben
- sich selbst oder Ihre Reaktionen schwer verstehen
- Veränderung wünschen, aber nicht wissen, wo Sie beginnen sollen
Rahmen und Kosten
Traumatherapie benötigt Zeit, Ruhe, Regelmäßigkeit und finanzielle Ressourcen. In Ausnahmefällen kann ich einen reduzierten Tarif
anbieten, fragen Sie gerne bei mir nach. Wichtig ist, dass Sie sich bei der wöchentlichen Therapie nicht ständig Gedanken um die Finanzierung machen müssen. Eine
Refundierung mit der österreichischen Krankenkasse ist derzeit nicht möglich. Ein
Antrag bei der deutschen Krankenkasse kann gestellt werden.
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50 Minuten: € 100,-
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90 Minuten: € 210,-